Es geht auch kurz

2 kurze Läufe sind auch ein schneller 10er. 😉

Vor 2 Wochen mittlerweile.

Samstag beim Schlappeseppellauf in Grossostheim, diesesmal auf der 6km Strecke.  3 Runden wieder durch die Altstadt. Konnte mich vom Start an gut vorn positionieren und war nach km 1 bereits Vierter. Nach der Hälfte konnte ich noch den 3. überholen, der etwas Tempo rauslassen musste.

Ergebnis: 3. Gesamt, 1. M40, Zeit: 22:53

Sonntag dann beim Wasserlauf in Seligenstadt, auf der 5km Strecke. Es waren viele Kinder und Jugendliche dabei, so dass ich schon fast zu den Ältesten gehörte. Auch hier lief es wieder flott und konnte sogar noch einen Platz in der Gesamtwertung zum Vortag gut machen.

Ergebnis: 2. Gesamt, 2. HK, Zeit: 19:06

Hätte nicht gedacht, dass so kurz auch Spass machen kann. 😉 Dabei noch Podest und Preise absahnen.

2019 – Saisonstart Rodgau

Auch 2018 war wieder richtig sportlich mit vielen unterschiedlichen und neuen Wettkämpfen.

Der Einstieg ins neue Jahr 2019 war wieder in Rodgau beim 20. 50km Ultramarathon.

Ich war letztes Wochenende nun zum 3. mal in Folge wieder dabei. Es war wieder ein Grossergeignis der Ultra Szene bei winterlichen Bedingungen, zum Glück trocken! Ich bin wieder gut durchgekommen wobei ich meinen Endspurt vom letzten Jahr nicht ganz wiederholen konnte. Diesesmal war ich in der letzten 5km Runde wirklich am Kämpfen. Ich habe viele neue Bekannte aus dem letzten Jahr wieder getroffen und durfte auch gleich als frischgebackenes DUV Mitglied ein Tag zuvor hinter die Kulissen der Ultra Community bei der jährlichen Mitgliederversammlung eintauchen.

Ergebnis: 123. Gesamt, 14. M40, Zeit: 04:24:03

P.S. Erster Lauf in neuer Altersklasse! 😉

Traildorado

„I like to move it, move it“  war wieder der Startschuss-Hit, den alle
mitsingen und hüpfen mussten beim Traildorado letztes Wochenende bei
herrlichem Spätsommerwetter. Dies ist eine 24 Stunden Trailrunning
Party für Einzel- oder Staffelläufer im Arnsberger Wald im Sauerland
auf einem 4,1km Rundkurs mit 130 Höhenmetern, mit Deutschen
Trailrunning Meisterschaften(TRA), jede Menge Party und Workshops. Es
war mein erstes 24 Stunden Rennen. Ich hatte mir vorgenommen
durchzulaufen, 100km+ zu absolvieren und einfach das Wandern und
Laufen so lange es geht zu geniessen.

Schnell bin ich mit anderen Läufern schon vorher ins Gespräch
gekommen. So hatte ich 20 Minuten vor dem Start schon mein erster
Radler(alkoholfrei) von meinem Parkplatznachbarn in der Hand. Dann
ging es los, die erste Runde mit Pacemaker, überholen verboten! Alle
konnten also ganz entspannt die absolut fantastische Strecke
kennenlernen. Sehr abwechlungsreich und ziemlich anspruchsvoll.
Bestens markiert, auch im Dunkeln. Desweiteren gab es eine Pussy-Lane.
Etwas länger dafür nicht ganz so steil. Was sich ziemlich schnell als
echte Alternative erwiess. Am Ende jeder Runde, der Stempelautomat, um
diese auch zu verbuchen. Ein sehr schönes System(selbstentwickelt),
man bekommt gleich Feedback und über einen grossen Flachbildschirm
sieht man die Top Läufer und die gerade vor einem passierten Läufer
mit ihrem aktuellen Kontostand.

Die ersten 50km liefen ganz gut, ich merkte aber schon das es ganz
schön Kraft kostete. Dann 70km(weiter bin ich bisher noch nie
gelaufen) und mein Akku war leer. Ich beschloss ersteinmal eine Runde
zu wandern, was nur 15 Minuten länger dauerte. Dann noch eine Runde
und ich beschloss schlafen zu gehen. Davor habe ich mir meinen Bauch
nochmal vollgeschlagen, das Bergfest um Mitternacht mitgefeiert und
mich dann ins Auto auf meine Matratze verkrochen. Mir war kalt und ich
merkte meine Glieder. 4 Uhr klingelte der Wecker, aber meine Körper
sagte, schlaf noch eine Stunde. Das tat ich und so war ich 5:30 wieder
auf der Piste und fühlte mich richtig ausgeruht. Das hätte ich nicht
erwartet. Die ersten Runden liefen gut und die 100km waren locker
geschafft. Ich merkte zwar wieder, dass es Kraft kostete aber das Ziel
war nun endlich greifbar. Nur noch 3 Stunden locker auslaufen. Für die
letzte Runde hatte ich noch 1 Stunde und bin diese dann nochmal
komplett gewandert. Geschafft, 29 Runden, 119,19km und 3770
Höhenmeter. Ich war begeistert und noch viel mehr überrascht über
meine Platzierung.

Alles in allem eine sehr schöne, bestens organisierte und familäre
Laufveranstaltung. Ich kann mir ein Wiedersehen auf jedem Fall
vorstellen. Auch als Staffel wäre das sicherlich richtig spassig!

Ergebnis: Gesamt 8.(Männer), 1. AK M35, 119,19km und 3770 Höhenmeter

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Churfranken Trail

Auch dieses Jahr bin ich wieder den Mountain King beim Churfranken Trail mitgelaufen. Deutlich langsamer gestartet als letztes Jahr und den Trainingsnutzen primär im Kopf. So habe ich mich auf den ersten 10km bis zur Hohen Wart noch geschont und dann langsam das Tempo erhöht. Augrund der grösse des Events, ca. 100 Läufer, hatte ich nicht wie letzte Woche immer jemanden vor mir zum ranghangeln, dafür aber interessante Battles. Einen Triathlethen über 10-12km und die letzten 5km noch einen schönen Endspurt, der erst auf dem letzten Kilometer entschieden wurde. So habe ich tatsächlich um wenige Sekunden meine Zeit vom letzten Jahr unterbieten können. Und das beste zusammen auf dem Stockl mit Florian Neuschwandner. Leider war er zur Altersklassenehrung fürs Gruppenfoto (verständlichlicherweise) schon weg. ;-(

Ergebnis: Gesamt 11., 3. AK M35, Zeit: 02:38:48

cft2018_siegerehrung

Trailmarathon Heidelberg

Habe mich spontan gestern entschlossen den Trailmarathon mit 1500 Höhenmetern in Heidelberg als Trainingslauf mitzulaufen. So ging es heute 11 Uhr bei herrlichen blauen Himmel an den Start von ganz hinten. Nur so konnte ich vermeiden, zumindestens für die erste Hälfte daraus ein Rennen zu machen. 😉 5 Stunden plus hatte ich mir vorgenommen. Es ging also sehr gemächlich los, viel Zeit zum Anhalten um Fotos zu machen. Die Strecke war superschön, abwechselnd zwischen Trails und gutlaufbaren Waldwegen. Nach der Hälfte packte es mich aber, das längste Stück ohne merkliche Steigungen liess mich weiterhin einen Läufer nach den anderen überholen. Ab Kilometer 30 war ich dann komplett auf Rennmodus, berghoch lief kaum noch jemand. Das gab mir nochmal richtig Motivation. Kilometer 35 dann die berüchtigte Himmelsleiter. 850 ungleiche Treppenstufen. Definitiv nicht laufbar. 😉 Und dann ging es nur noch 5 Kilometer mit einem schönen Trail Downhill nach unten. Es machte richtig Spass und ich war nicht zu bremsen, die letzten 2 Kilometer im 3:48/km Schnitt gefinished. Damit Zielzeit verfehlt und Selfie habe ich auch vergessen. 😉

Ergebnis: Gesamt 46., Zeit 04:25:59

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