Traildorado

Beim Traildorado, 24h Trailrunning mit Deutschen Meisterschaften im Arnsberger Wald(Sauerland), konnte ich mich letztes Wochenende wieder voll ausleben. Diesesmal wusste ich was mich mehr oder weniger erwartet  und bin ohne Schlafen, aber regelmässigen Pausen durchgekommen. Es lief so gut, dass ich die letzten 4 Stunden mit Endbeschleunigung inklusive schnellster letzter Runde(von 36 Runden) noch auf Gesamt 3. (und 1. AK40) vorkam. Mein Kontostand am Ende: 147,96km und 4680HM(=Dufourspitze)

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100km Leipzig – Bayerische Landesmeisterschaften

Vor 2 Wochen war ich in Leipzig am Auensee um auf 100km endlich eine Hausnummer bzw. Bestzeit aufzustellen. Es gab fast knapp 60 Einzelstarter, aber auch 50km und Staffelläufer. Nebenbei wurden sowohl die sächsischen als auch die bayerischen Landesmeisterschaften im 100km Lauf ausgetragen. Der Kurs bestand aus 10 flachen, grünen und wirklich schönen Runden(30% Asphalt) und hatte für Sommer ideale Bedingungen. Ausschließlich bewölkt, trocken und 2 Verpflegungsstationen + noch einigen reinen Getränkestationen.

Alles war bestens organisiert und es lief für mich nach Plan. Ich konnte sehr konstante Rundenzeiten laufen und konnte ab Kilometer 30 noch richtig viele Plätze, von 23 auf 9, gut machen. Mein persönliches Ziel von unter 10h war erreicht ohne echte körperliche Probleme. Natürlich gab es zwischendurch ein paar Tiefs im Kopf aus denen ich aber immer gut rauskam. Es hat alles hervorragend gepasst und bin sehr zufrieden.

– 9. Gesamt, 2. in AK40, Zeit: 09:45:25
– Bayerische Meisterschaft: 7. Gesamt, 2. in AK40

 

Walser Ultra Trail

Selbst nach fast 3 Wochen weiß ich nicht was ich zum Walser Ultra Trail sagen soll.

Ich habe die 63km und 3900 Höhenmeter geschafft. Abgehakt. Es war ursprünglich auch nur als One-Timer gedacht. Dann habe ich eine Woche vorher meine Rippen leicht geprellt. Was eher meinen Kopf beschäftigte. Ich habe es im Rennen glücklicherweise nicht wirklich gemerkt. Dann kam die Wettervorhersage, Gewitter und jede Menge Regen. Selbst ein Abbruch hatte ich mir nun schon positiv ausgemalt. Zum Guten Schluss Zeitlimits gab es auch noch und die musste ich mit meiner geplanten Geschwindigkeit im Auge halten.

Der Startschuss viel 6 Uhr und es ging los. Ich war die ganze Zeit am hinteren Ende. Die anderen Läufer um mich rum machten einen professionellen Eindruck und wussten genau was sie machten. Das Ziel war das Ziel. Die erste Hälfte lief gut, berghoch Wohlfühlwandertempo. Runter fast zu langsam, da entweder Stau auf den Trails (Gottesacker und Ifen) oder zu nass und rutschig. Ab 11 Uhr fing es richtig an zu regnen und es sollte nicht mehr aufhören. Nach knapp über der Hälfte in Baad hatte ich 45 Minuten zum Cut-off. Ich fühlte mich aber noch gut und wusste durch die letzten 2 Jahre was noch kommen würde.

Oben am Hochalppass kam zum Starkregen nun noch richtig Wind dazu. Es wurde kalt, wollte mich aber bis zur Mindelheimer Hütte durch Laufen warm halten. Dort musste ich mich umziehen und anschließend warmen Tee trinken. Meine Mitläufer waren alle schon weg. Was zu essen gab es auch nicht mehr. Weiter zur Fidererpasshütte. Ich hatte noch 3 Stunden bis ins Ziel. Das war genug selbst zum Wandern. Es war überall nass und schlammig auf den Downhill Trails. Ich lief nur noch sporadisch. Nach 14:48h kam ich glücklich ins Ziel. 9 waren noch hinter mir. Und sicherlich sind einige noch vorzeitig vom Rennen ausgestiegen.

Ergebnis: 97. Gesamt, 27. in M40, Zeit 14:48:35

Sachsentrail

Auch dieses Jahr habe ich wieder beim Sachentrail im Erzgebirge letztes Wochenende die Ultradistanz, 70,3km + 1810HM, mitgemacht. Die Bedingungen und die Strecke waren wieder herausragend. Die Veranstaltung war top organisiert und kommt mit den immer noch wachsenden Teilnehmerzahlen sehr gut zu recht.

Bis Km50 lief es wirklich sehr gut auch wenn ich meinen (nun mit
einem Jahr Rückblick) persönlichen Streckenrekord deutlich hinterlief.
Dann bekam ich leichte Magenprobleme und musste das Tempo rausnehmen.
Der Spass war vorbei, aber ich kam immer noch zeitlich gut ins Ziel.

Ergebnis: 16. Gesamt, 5. in der AK40, Zeit: 07:43:51

Halden Mohikaner

Zu Pfingsten war ich in Göttelborn bei Saarbrücken zur Erstauflage des Halden Mohikaners. Das Laufformat, zu jeder Stunde ist eine 6,25km Runde mit 174 Höhenmetern zu laufen. Für die volle Packung bedeutete dies maximal 55 Runden bis Pfingstmontag. Das fand ich interessant. Desweiteren gab es auch noch 50km und 100km im Angebot.
Pfingstsamstag war dann 09:50 Uhr Start, in der ersten Runde zum Kennenlernen gab es 10 Minuten mehr. Die Strecke war fantastisch. Hatte einfach alles, landschaftlich überragend auch wenn nebenan ein altes Kohlekraftwerk (nicht mehr in Betrieb) stand. Die Steigungen waren anspruchsvoll bis schwer. Das gleiche galt für die Downhills.
Ich bin sehr zurückhaltend und eher am Ende des Feldes gelaufen. Viel bergauf und bergab nur gegangen. So hatte ich in jeder Runde ca. 10 Minuten Pause. Nach 50km merkte ich, dass die Strecke anspruchsvoll ist. Es hat sich nicht nach einem Wettkampf angefühlt. Ich bin dann in meiner eigenen Welt versunken und war bei Kilometer 80 schon am überlegen, wann ich aufhören sollte. Ich hatte (leider) keine Ahnung über das Wettkampfgeschehen und war völlig mit mir selbst beschäftigt. Meine letzte Runde nach 100km war meine schnellste. Körperlich war ich okay, aber im Kopf war ich geschlagen. Ich konnte mir nicht vorstellen weiterzulaufen und sah auch keinen Sinn mehr.
Sandra holte mich Nachts um 3 Uhr ab. Es war ein tolles spannendes Event. Immerhin 106,25km mit fast 3000 Höhhenmetern und wie ich 2 Tage später erfuhr 3. in der Gesamtwertung (durch viel Glück!).

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Würzburg Marathon

Letzen Sonntag war ich beim Würzburg Marathon. Da es beim Wings for Life in München so gut lief, wollte ich eine neue PB unter 3:10 in Angriff nehmen.

Die erste Runde lief ganz gut bis auf mein GPS, was immer mehr von dem markierten Kilometermarken auseinanderklaffte. So hatte ich bei der Halbmarathonmarke ich echt 01:35h statt von der Uhr schon vorher prognostizierte 01:33h auf dem Tacho. Am Ende war es jedoch gut, denn ich konnte mein Tempo auf den letzten 10km nicht mehr halten und es war ziemlich zäh bis ins Ziel. Ich war also nicht zu schnell angegangen, aber letzendlich deutlich langsamer als in München. Am Ende bin ich 03:13:12(immerhin neue PB) ins Ziel. Na ja es ist nicht jeder Tag gleich und vielleicht sollte ich mich ersthafter für so ein Unternehmen vorbereiten. In 3 Jahren wieder (mein Zyklus für Stadtmarathons)!

Ergebnis: 35. Gesamt, 3. in AK M40, Zeit 03:03:12