Ein wieder sehr erfolgreiches und schönes Laufjahr geht zu Ende.
Weitere Erfolge:
- DLV Bestenliste – 100km: Platz 36
- DUV CUP: Platz 20
Ein wieder sehr erfolgreiches und schönes Laufjahr geht zu Ende.
Weitere Erfolge:
Nach 2 Jahren Abstinenz bin ich wieder als Serienläufer beim Goldbacher Wintercross dabei.
Lauf 1 03.11.2019 – 24. Gesamt, 8. in AK40, Zeit: 41:53
Lauf 2 10.11.2019 – 17. Gesamt, 4. in AK40, Zeit: 40:26
Lauf 3 17.11.2019 – 17. Gesamt, 4. in AK40, Zeit: 40:34
Lauf 4 24.11.2019 – 16. Gesamt, 5. in AK40, Zeit: 40:05
Lauf 5 01.12.2019 – 11. Gesamt, 5. in AK40, Zeit: 40:16
Lauf 6 08.12.2019 – 10. Gesamt, 3. in AK40, Zeit: 39:47
Lauf 7 05.01.2020 – 12. Gesamt, 3. in AK40, Zeit: 40:07
Lauf 8 12.01.2020 – 11. Gesamt, 5. in AK40, Zeit 40:05
Beim Traildorado, 24h Trailrunning mit Deutschen Meisterschaften im Arnsberger Wald(Sauerland), konnte ich mich letztes Wochenende wieder voll ausleben. Diesesmal wusste ich was mich mehr oder weniger erwartet und bin ohne Schlafen, aber regelmässigen Pausen durchgekommen. Es lief so gut, dass ich die letzten 4 Stunden mit Endbeschleunigung inklusive schnellster letzter Runde(von 36 Runden) noch auf Gesamt 3. (und 1. AK40) vorkam. Mein Kontostand am Ende: 147,96km und 4680HM(=Dufourspitze)


Vor 2 Wochen war ich in Leipzig am Auensee um auf 100km endlich eine Hausnummer bzw. Bestzeit aufzustellen. Es gab fast knapp 60 Einzelstarter, aber auch 50km und Staffelläufer. Nebenbei wurden sowohl die sächsischen als auch die bayerischen Landesmeisterschaften im 100km Lauf ausgetragen. Der Kurs bestand aus 10 flachen, grünen und wirklich schönen Runden(30% Asphalt) und hatte für Sommer ideale Bedingungen. Ausschließlich bewölkt, trocken und 2 Verpflegungsstationen + noch einigen reinen Getränkestationen.
Alles war bestens organisiert und es lief für mich nach Plan. Ich konnte sehr konstante Rundenzeiten laufen und konnte ab Kilometer 30 noch richtig viele Plätze, von 23 auf 9, gut machen. Mein persönliches Ziel von unter 10h war erreicht ohne echte körperliche Probleme. Natürlich gab es zwischendurch ein paar Tiefs im Kopf aus denen ich aber immer gut rauskam. Es hat alles hervorragend gepasst und bin sehr zufrieden.
Selbst nach fast 3 Wochen weiß ich nicht was ich zum Walser Ultra Trail sagen soll.
Ich habe die 63km und 3900 Höhenmeter geschafft. Abgehakt. Es war ursprünglich auch nur als One-Timer gedacht. Dann habe ich eine Woche vorher meine Rippen leicht geprellt. Was eher meinen Kopf beschäftigte. Ich habe es im Rennen glücklicherweise nicht wirklich gemerkt. Dann kam die Wettervorhersage, Gewitter und jede Menge Regen. Selbst ein Abbruch hatte ich mir nun schon positiv ausgemalt. Zum Guten Schluss Zeitlimits gab es auch noch und die musste ich mit meiner geplanten Geschwindigkeit im Auge halten.
Der Startschuss viel 6 Uhr und es ging los. Ich war die ganze Zeit am hinteren Ende. Die anderen Läufer um mich rum machten einen professionellen Eindruck und wussten genau was sie machten. Das Ziel war das Ziel. Die erste Hälfte lief gut, berghoch Wohlfühlwandertempo. Runter fast zu langsam, da entweder Stau auf den Trails (Gottesacker und Ifen) oder zu nass und rutschig. Ab 11 Uhr fing es richtig an zu regnen und es sollte nicht mehr aufhören. Nach knapp über der Hälfte in Baad hatte ich 45 Minuten zum Cut-off. Ich fühlte mich aber noch gut und wusste durch die letzten 2 Jahre was noch kommen würde.
Oben am Hochalppass kam zum Starkregen nun noch richtig Wind dazu. Es wurde kalt, wollte mich aber bis zur Mindelheimer Hütte durch Laufen warm halten. Dort musste ich mich umziehen und anschließend warmen Tee trinken. Meine Mitläufer waren alle schon weg. Was zu essen gab es auch nicht mehr. Weiter zur Fidererpasshütte. Ich hatte noch 3 Stunden bis ins Ziel. Das war genug selbst zum Wandern. Es war überall nass und schlammig auf den Downhill Trails. Ich lief nur noch sporadisch. Nach 14:48h kam ich glücklich ins Ziel. 9 waren noch hinter mir. Und sicherlich sind einige noch vorzeitig vom Rennen ausgestiegen.
Ergebnis: 97. Gesamt, 27. in M40, Zeit 14:48:35
Auch dieses Jahr habe ich wieder beim Sachentrail im Erzgebirge letztes Wochenende die Ultradistanz, 70,3km + 1810HM, mitgemacht. Die Bedingungen und die Strecke waren wieder herausragend. Die Veranstaltung war top organisiert und kommt mit den immer noch wachsenden Teilnehmerzahlen sehr gut zu recht.
Bis Km50 lief es wirklich sehr gut auch wenn ich meinen (nun mit
einem Jahr Rückblick) persönlichen Streckenrekord deutlich hinterlief.
Dann bekam ich leichte Magenprobleme und musste das Tempo rausnehmen.
Der Spass war vorbei, aber ich kam immer noch zeitlich gut ins Ziel.
Ergebnis: 16. Gesamt, 5. in der AK40, Zeit: 07:43:51
Letzen Sonntag war ich beim Würzburg Marathon. Da es beim Wings for Life in München so gut lief, wollte ich eine neue PB unter 3:10 in Angriff nehmen.
Die erste Runde lief ganz gut bis auf mein GPS, was immer mehr von dem markierten Kilometermarken auseinanderklaffte. So hatte ich bei der Halbmarathonmarke in echt 01:35h statt von der Uhr schon vorher prognostizierte 01:33h auf dem Tacho. Am Ende war es jedoch gut, denn ich konnte mein Tempo auf den letzten 10km nicht mehr halten und es war ziemlich zäh bis ins Ziel. Ich war also nicht zu schnell angegangen, aber letzendlich deutlich langsamer als in München. Am Ende bin ich 03:13:12(immerhin neue PB) ins Ziel. Na ja es ist nicht jeder Tag gleich und vielleicht sollte ich mich ersthafter für so ein Unternehmen vorbereiten. In 3 Jahren wieder (mein Zyklus für Stadtmarathons)!
Ergebnis: 35. Gesamt, 3. in AK M40, Zeit 03:13:12
Bericht von Manni:
Gemeinsam mit tausenden anderen Läufern starteten Danny und ich am Sonntag für einen guten Zweck beim Wings for Life Run in München. Kälte , Wind und auch Schnee ließen uns nicht davon abbringen,unser selbst gestecktes Ziel die 35 KM zu erreichen, bevor uns das Catcher Car einholt. Dannys Taktik war, erst mal so zu schnell laufen, das es noch Spaß macht !!! Zwischendurch wurde auch mal ne P…pause gemacht, aber danach immer noch gemach weiterlaufen. Bis zum Halbmarathon hatten wir beide so auch einen richtig lockeren Lauf ! Unbemerkt erhöhten wir dann den Spaß und liefen bis ca. km 30 sogar die Lücke zu den 40km Pacemakern wieder zu.
Wer jetzt gedacht hätte der Spaß wäre vorbei hat sich geirrt, denn jetzt ging nochmal richtig die Post ab und wir überrollten mit dieser Truppe tatsächlich noch etliche Läufer mit Karacho. Das Gelände wurde aber profilierter und beim nächsten, längeren Anstieg mußte ich das Feld zusammen mit Danny ziehen lassen. Als das 40km Schild in Sichtweite kam, konnte ich nochmal einen Sprint einlegen und wurde bei 40,26 Km vom Catcher Car erwischt . Danny lief noch weiter ! Grandiose 41,61 Km , trotz dieses hügeligen Streckenabschnitts und eigentlich ohne richtige Marathonvorbereitung ! In Strümpfen ging ich dann noch etwas weiter bis zur nächsten Verpflegungsstelle um auf den Bus zu warten der uns zurückbringt. Eingehüllt in Aludecken froren hier ca 30 Läufer , nach 20 Minuten gingen wir in den Sprinter der Getränkestation und nach weiteren 20 Minuten sogar in das Gartenhäuschen des Bauernhofes, an dem der Verpflegungsstand war. Es war echt saukalt. 30 verschwitzte Läufer und eine Läuferin, in einem Gartenhäuschen, eingehüllt in Aludecken und zitternd vor Kälte – und trotzdem irgendwie lustig . Nach etwas mehr als einer Stunde kam dann endlich der ersehnte Bus, der uns zurück ins Station brachte. Bei KM 42 standen auf einem Hügel aber noch einige, winkende mit Klebeband und mehreren, goldenen Folien umhüllte Läufer–das sah wirklich ziemlich surrealistisch aus — und Danny war auch dabei. Wieder vereint fuhren wir zurück, direkt ins Stadion wo sogar die Siegerehrung schon vorbei war. Wir zwei verließen dann auch ( ich schwöre ) als letzte Läufer das Olympiastadion. Trotz allem war es ein supertolles Lauferlebnis. Wir haben nette Leute kennengelernt und waren sehr zufrieden mit unserem 93. und 120. Platz von 12000 in München gefinishten Läufern. Zum Abschied gabs noch ein Weissbier in der Münchner Stubn ….und ab mit dem ICE nach Hause.


Ergebnis: 397. Weltweit, 93. in München (Und ganz nebenbei auf Marathon PB Bestzeit < 03:10h)
Gut 2 Wochen später hiess es nun Ostermontag beim Osterlauf in Rodgau 25km auf flacher Strecke zu flitzen. Die Strecke umfasst 2 Runden, die grösstenteils auf der 10km Runde von der Winterlaufserie verlaufen.
Es ging von Anfang an flott los und ich bin Manfred, einem Vereinskollegen, die meiste Zeit gelaufen. Die 2. Runde war schon zäh und wir mussten etwas Tempo rausnehmen. Es lief nicht so einfach wie am Engelberg und das Kämpfen war hart. Am Ende aber trotzdem noch Wunschzielzeit von 01:45 erfüllt und damit neue bzw. erste richtige PB.
Ergebnis: 13. Gesamt, 1. AK M40, Zeit: 01:45:23